Preview: Watch Dogs 2

Das erste Watch Dogs erschien im Mai 2014. Es war eine neue Marke aus dem Hause Ubisoft und es war ein sehr ambitioniertes Game. Vielleicht zu ambitioniert? Zwei Jahre später wissen wir, dass Watch Dogs zwar ein solides Spiel war, aber keinesfalls ein perfektes. Zu groß waren die Kritikpunkte, über den langweiligen Hauptcharakter bis hin zu Trailer Grafiken die nicht dem Spiel entsprachen. Dieses Jahr im November will Ubisoft mit Watch Dogs 2 alles richtigmachen. Grund genug für mich mal zuschauen was denn alles neu ist.

Zum einen werden wir nicht noch einmal in die Rolle des Aiden Pearce schlüpfen, sondern in die des neuen Helden Marcus Holloway. Auch der Standort wird gewechselt, waren wir in Watch Dogs noch in Chicago unterwegs, verschlägt uns der neuste Teil nach San Francisco. Dabei soll die Welt fast doppelt so groß sein wie im Vorgänger. Das kann man gut finden, muss man aber nicht. Die Schwierigkeit besteht darin, die Welt dann auch gescheit mit Missionen und Leben zu füllen. Des Weiteren führt das Spiel einen Koop Modus ein. Dazu erstellt man sich einen neuen benutzerdefinierten Charakter und spielt mit anderen Koop- oder PvP Aufträge. Wie sich der Multiplayer Part ins Gesamtwerk einfügt, ist jetzt natürlich noch nicht einzuschätzen dennoch klingen die Ideen rund ums gemeinsame zocken recht gut.

Der neue Hauptheld soll ein superschlauer Mann aus Oakland sein der sich sehr für Technik und Programmierung interessiert. Als er in jungen Jahren fälschlicherweise einer Straftat bezichtigt wird, beschäftigt er sich mit dem Thema Hacken. Das Spiel setzt kurz nach dem Eintritt des Helden in die Hackergruppe Dedsec an. Das Spiel dreht dich fortan um die Dedsec Community und ihren Kampf gegen Großkonzerne. Wer steckt hinter ihnen und was führen sie im Schilde?

Im Vergleich zum Vorgänger ist es nun möglich ALLES und JEDEN! zu hacken. Ebenso soll es mehr Abwechslung beim Hacken geben. Neu ist auch das wir nicht mehr nur eine Person hacken, sondern gleich mehrere. Auch die Lösungswege einzelner Missionen soll vielgestaltig sein. Wir Spieler entscheiden selbst wie wir eine Mission zu Ende bringen.

Die Grafik sieht bereits jetzt sehr gut und stimmig aus. Auch der neue Standort San Francisco ist toll in Szene gesetzt. Im Vergleich zum Vorgänger ist das Spiel aber etwas bunter, was nicht jedem gefallen dürfte.

Insgesamt muss man festhalten, dass Watch Dogs 2 keine neuen Maßstäbe in Sachen Gaming setzt. Vielmehr will es die Marke fortführen und die Schwächen des Vorgängers beseitigen. In einigen Punkten könnte das Konzept durchaus aufgehen. Der neue Held und die neue Stadt machen bis jetzt einen guten Eindruck. Mehr Sorgen mach ich mir wiederum um die Story. Die war im ersten Watch Dogs schon kein Brett und im zweiten klingt die Idee der Entwickler auch nicht unbedingt Oscar verdächtig.

Wir werden mehr sehen, wenn das Spiel im November auf den Markt kommt. Vielleicht sind meine Sorgen dann nichts weiter als Schall und Rauch.

Liebe Grüße, euer GGHologram

 

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2 Antworten auf “Preview: Watch Dogs 2”

  1. Die Geschichte und die Charaktere haben mich schon beim Vorgänger sooo sehr genervt, dass es echt gute Bewertungen hageln muss, dass ich mich auch nur annähernd für Watch Dogs 2 interessieren werde.

    Gefällt 1 Person

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