Lieblings-Games: Bioshock Infinite

Schon nach ein paar Stunden Bioshock Infinite wusste ich: Das wird Mega, Großartig und einfach atemberaubend schön. Ein echter, richtiger Meilenstein in meinem bisherigen Gamer-Leben.

Dieses Gefühl hat mich bis zum Ende nicht getäuscht. Wer zum allerersten Mal die fliegende Stadt Columbia besucht, sich an ihrem enormen Detailreichtum, ihrer interessanten Geschichte und ihrer absolut fantastischen Farbenpracht berauscht, der wird zumindest erahnen, dass man hier gerade eine Perle der gesamten Spiele-Entwicklung spielt. Nichts an dem Spiel ist Casual oder lieblos dahingesetzt. Auf Allem und Jeden in dieser Welt liegt die Aura des ganz besonderen.

Die Spielwelt ist wunderschön, das Gameplay überzeugt und die Inszenierung weiß hervorzustechen. Wenn sich das abgegriffene Shooter-Genre plötzlich wieder so frisch und lebendig anfühlt, dann hat hier ein Entwickler alles richtiggemacht. Dafür ein wunderbares Dankeschön, an Irrational Games und Ken Levine, dem Kopf hinter diesem Projekt.

Dabei erfindet Bioshock das Shooter Rad nicht neu. Dennoch weiß das Spiel mit den altbackenen Gameplay-Mechaniken zu überzeugen und uns diese, in einer tollen Welt mit hervorragender Story zu präsentieren. Die Stadt Columbia zu entdecken und die Bewohner zu belauschen, macht genau so viel Spaß wie die Story voranzutreiben. Auch die Geschichte des Spiels, gerade das Ende regt zum Nachdenken und Überlegen ein. Auch, dass Bioshock einen absolut tollen Story Twist besitzt, von denen sich andere Spiele noch eine Scheibe abschneiden könnten, sei hier zu erwähnen. Ganz zu schweigen vom DLC „Burial at Sea“, oder auf Deutsch „Seebestattung“. In diesem DLC verschlägt es uns erneut in die Tiefseestadt Rapture, dem Handlungsort aus Bioshock 1 und 2. Durch die neuen Grafiken des Hauptspiels, entfaltet sich die Schönheit der Unterwasserstadt erst recht und sieht einfach fantastisch aus.

Bioshock Infinite ist ein zurecht gefeiertes Meisterwerk, eine Hommage an frühere Shooter-Games, und ein Epos das seinesgleichen sucht. Dieses Spiel ist in meinen Augen die Spitze des berühmten Eisberges und besteigt zurecht den Thron der Shooter-Spiele.

Liebe Grüße, euer GGHologram

 

Bildquellen

 

 

 

 

 

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3 Antworten auf “Lieblings-Games: Bioshock Infinite”

  1. Yepp,seh ich ähnlich. Wobei das Gameplay an sich nicht so dolle war: Der Einsatz der Plasmide stellenweise nur an dafür vorgesehenen Ölpfützen und Co, die Steuerung ungenau und zu wenig strategisch. Auch die DLCs haben mir nicht wirklich gefallen – es kam mir so vor, als wolle Ken Levine seine Welt da ins Detail erläutern. Für mich hat er da die Atmosphäre toterklärt und die Magie weggenommen. Letzlich fand ich das erste Bioshock noch einen Ticken besser, Rapture ist einfach Rapture, und auch den Story-Twist dort empfand ich noch faszinierender. Aber egal: Alle Bioshocks sind eine großartige Reise, die in Kunst und Philosophie führen.

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