Test: No Mans Sky

Kaum ein anderes Spiel erhitzt derzeit die Gemüter wie No Mans Sky. Derzeit weist das Spiel auf „Metacritic“, einen User Score von 3.1 auf. Dabei haben etwa 69 Personen einen positiven Test hinterlassen, 23 Personen einen „Mixed“ Test und satte 153 Personen einen negativen. Die Frage ist: Wie kommt das? Nun, es liegt an den Spielern selbst. Denn kaum ein anderes Spiel siebt die Spieler so aus wie No Mans Sky.

Das Spiel, ist weder ein Action-Spiel alá Battlefield, noch ein Erzählepos wie Mass Effect. No Mans Sky lässt es ruhig angehen und bietet uns die ganze Palette der Erkundung. Ob wir nun neue Planeten, Systeme oder Lebewesen katalogisieren und benennen oder einfach nur die außerirdische Sprache lernen um diese, bei neuen Zivilisationen anzuwenden, das Spiel bietet durchaus Beschäftigungsmöglichkeiten. Mir ist es noch nie so schwergefallen, einen Test über ein Spiel zu schreiben. Daher versuche ich es auch gar nicht erst. Was ich aber versuche ist, meine Eindrücke mit euch zu teilen und ziehe am Ende ein persönliches Fazit, alles unter dem Gesichtspunkt, das es meine persönlichen Ansichten sind.

No Mans Sky, hat etwa 18,446,744,073,709,551,616 Planeten zu bieten. Um alles zu entdecken, würde man NUR rund 922,337,203,685,477,580 Tage brauchen. Dabei kann man im gesamten Universum eine Anzahl von 136,505,906,145,450,681,958,400,000,000 Lebewesen entdecken. Wir ihr seht, mangelt es dem Spiel nicht unbedingt an Inhalten.

In meiner ersten Galaxie, hatte ich insgesamt 6 Planeten und eine Raumbasis. Mein Startplanet, war ein sehr kalter Planet. Etwas mehr als -30 Grad bei Nacht. Meine Mission war es also, in dieser feindlichen Umgebung, Ressourcen zu sammeln um mein Raumschiff zu reparieren. Ich legte sofort los und erforschte mit meinen „Handscanner“ die gesamte Umwelt, egal ob Steine, Pflanzen oder Tiere. Bei einigen wählte ich gar selbst einen Namen. Ebenso fand ich recht schnell mysteriöse Monolithen, die mir die Sprache einer fremden Zivilisation beigebracht haben. So lernte ich schnell ein paar Brocken dieser seltsamen Sprache. Recht schnell fand ich viele nützliche Ressourcen um mein Raumschiff betriebsbereit zu machen und um diesen Eisplanten zu verlassen. So flog ich also zum nächsten Planeten, der genauso wie der erste eher weniger einladend wirkte. Denn der Planet, den ich liebevoll „Radioactive Prime“ nannte, war verstrahlt. Tja also machte ich mich auf, alles und jeden zu erkunden, Ressourcen zu sammeln und neue Technologien zu finden. Diese ersten Spielstunden, machten mir durchaus extrem viel Spaß. Doch schon beim dritten Planeten, der im Übrigen toxisch war, stellte sich bei mir ein Art Langeweile ein. Nur recht schlampig erkundete ich den Planeten und verließ ihn auch genauso schnell wieder. Der vierte Planet war so ähnlich wie Planet Nummer zwei. Auch hier kam ich über einen kurzen Trip nicht hinaus. Die restlichen beiden Planeten, flog ich dann auch nur noch einmal an, um sie zu katalogisieren.

Die Raumstation schaute ich mir auch an, doch hier gab es erst recht nichts. Ich hatte wenigstens auf saftige grüne Planeten wie die Erde gehofft oder zumindest auf einen Wasserplaneten, doch im Startsystem wurde ich enttäuscht. Freilich, können nicht alle Planetentypen im gleichen System sein, deswegen werde ich auch noch ein paar weitere Galaxien erkunden, doch die Eintönigkeit ist kaum wegzusprechen.

MEIN Fazit:

No Mans Sky, ist ein schönes und sehr umfangreiches Spiel. Dennoch bekommt man recht schnell, viel vom selben zusehen. Es macht durchaus Spaß die Planeten zu erkunden und alles und jeden mit eigenen Namen zu versehen. Doch irgendwann, stellt sich die Routine ein und der Routine folgt schnell die Langeweile. Einige werden sicherlich Stunden in diesem Spiel verbringen und auch ich werde mir die eine oder andere Galaxie noch anschauen, dennoch werde ich das Spiel nicht so lange spielen wie ich es mir vorgestellt habe. Ich war zum Anfang auch sehr gehyped vom Spiel doch die Ernüchterung macht sich allmählich breiter. Vielleicht werden die Entwickler einige Dinge am Spiel verbessern, vielleicht auch ein paar Inhalte nachschieben. Wer allerdings von Action Vorstellungen geplagt wird oder gar fantastischem Storytelling, dem kann ich nur empfehlen sich ein anderes Spiel zu suchen, denn No Mans Sky bietet all das nicht. Wer allerdings gern erkundet und dem Universum seinen Stempel aufdrücken möchte, der ist hier genau richtig. No Mans Sky ist ein gemächlich-ruhiges Spiel und das sollte im Idealfall auch der Spieler sein.

Liebe Grüße, euer GGHologram  

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s