Träume III

 

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Quelle

 

Du wachst auf.

Du schaust auf deinen Wecker. 

Doch er ist kaputt. 

Du schaust dich um.

Es ist so dunkel, dass du nichts erkennen kannst. 

Du stehst auf und gehst zum Lichtschalter.

Du drückst ihn, doch nichts passiert. 

Du tastet dich zur Tür und gehst hindurch. 

Du folgst dem kurzen Gang bis zu einem Zimmer.

Du gehst in dein Arbeitszimmer.

Du nimmst dir aus dem Schubfach eine kleine Taschenlampe.

Als du sie anschaltest, verschwindet vor dir ein kleiner merkwürdiger Schatten. 

Du verlässt das Zimmer und gehst die Treppen hinunter. 

Du kannst merkwürdige Geräusche hören.

Du kannst sie allerdings nicht zuordnen. Sie klingen unmenschlich.

Du gehst zur Haustür, doch sie ist abgeschlossen. 

Als du genauer hinschaust, kannst du erkennen, dass es kein Schlüsselloch und auch keine Türklinge gibt. 

Du gehst zum Fenster um hinauszuschauen, doch du kannst nichts erkennen. 

Du beschließt den Geräuschen zu folgen.

Du öffnest den Keller und gehst hinein.

Gerade als du eingetreten bist, knallt die Tür ins Schloss und du kommst nicht mehr hinaus.

Du gehst weiter und kannst ein jaulen hören.

Als du näher kommst, kannst du den Wolf aus deinen anderen Träumen erkennen.

Er ist verletzt. Du entscheidest dich dafür ihm zu helfen. 

Als du fertig bist, kannst du eine Art Gang in deinem Keller erkennen. 

Du gehst den fremden Gang entlang. Überall sind Spinnenweben. 

Du kämpfst dich durch und kommst in einem dir unbekannten Raum zum stehen. 

Überall kannst du gruselige Werkzeuge erkennen. 

Plötzlich hörst du eine Stimme. 

Sie ist dir allerdings unbekannt. 

Du drehst dich um und vor dir steht eine grauenhafte Gestalt.

Gerade als sie dich packen will, kommt dir der Wolf zu Hilfe. 

Er springt die Gestalt an und beide verschwinden im Nichts.

Um dich herum scheint sich alles im Nichts aufzulösen. 

Jetzt stehst du in einem dunkeln schwarzen Raum.

Du kannst nichts mehr erkennen. Es ist nichts mehr da. 

Du hoffst, dass du bald wieder aufwachen wirst.

Du hoffst das alles nur ein Traum ist.

Doch nichts passiert.

Dann hörst du erneut eine Stimme.

Sie fragt dich ob du Angst hast.

Du willst antworten, doch du kannst es nicht.

Vor dir öffnet sich eine Tür.

Du merkst wie du von hinten geschubst wirst und tief fällst. 

Du schließt die Augen, um deinem Schicksal entgegen zutreten. 

Kurz vor dem Aufprall erwachst du in einem hellen Raum.

Du kannst nichts erkennen weil das Licht dich blendet.

Als du dich an das Licht gewöhnt hast, erkennst du wo du wirklich bist.

Du merkst, dass du in einem Krankenhaus bist. 

Du lagst mehrere Wochen im Koma. Du hast vermutlich geträumt.

Plötzlich taucht vor dir eine bekannte Gestalt auf.

Als du genauer hinschaust, erkennst du, dass es deine Frau ist.

Sie sagt dir, dass alles gut wird.

Du legst dich entspannt hin.

Wie aus dem Nichts geht das Licht aus. 

Du rufst nach deiner Frau. 

Diese erscheint an deinem Bett.

Du schaust sie an und plötzlich verwandelt sie sich in die grauenhafte Gestalt.

Sie fragt dich, ob du dich nicht freust endlich wieder Zuhause zu sein. 

Das Letzte was du hörst, ist das du diesen Albtraum immer und immer wieder durchleben wirst.

Danach wird alles dunkel und du wachst in deinem Bett auf. 

Du schreckst hoch und weißt, dass dies dein schlimmster Albtraum wird. 

-The Hologram


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2 Kommentare Gib deinen ab

  1. spätestens wenn meine frau sagt … *ALLES WIRD GUT* … wird mir klar … dass das ein wirklich schlimmer albtraum ist …

    Gefällt 1 Person

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