Meinung zu „piqd“/ Update Gewinner der Verlosung

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Liebe Leser,

was wäre, wenn ihr eure Tageszeitung einfach selbst zusammenstellen könntet? Mit Themen, die euch auch wirklich interessieren. Ich durfte im Zuge der „Trusted Blogs Kampagnen“, eine persönliche Meinung zum Internet Dienst „piqd“ abgeben. Nachfolgend findet ihr meine persönliche Einschätzung.

Information: Ich bekam von dem Unternehmen eine kostenlose, lebenslange Mitgliedschaft im Wert von 299€. Damit konnte ich den kompletten Service erkunden und einschätzen. Ich möchte allerdings darauf hinweisen, dass dies meine Meinung nicht im geringsten beeinflusst hat und „piqd“ keinen Einfluss auf meinen Artikel hatte. 

Beginnen wir also mit der Frage, was „piqd“ eigentlich ist. Das Unternehmen bezeichnet sich selbst als „Programmzeitung für guten Journalismus“. In achtzehn Themenfeldern wie etwa Politik, Geschichte, Musik, und Spiele findet eigentlich jeder etwas für seinen Geschmack. Dabei stehen in allen Kategorien über 120 Kuratoren zur Verfügung. Diese empfehlen die „besonders wertvollen, journalistischen Beiträge“. Jeden Tag empfiehlt dabei ein Kurator einen Top Beitrag des Tages. Auch die Frage, an wen sich genau der Service richtet, beantwortet man gleich selbst, „an alle journalistisch interessierten Leser“ und „Leser, die einen Überblick über alle wichtigen Themen erhalten möchten“. Der Name „piqd“ leitet sich dabei im Übrigen von dem englischen Begriff „Hand picked“ ab, also handverlesen.

Ich habe mir also den kompletten Service angeschaut und dabei Hauptaugenmerk auf den Bereich Games gelegt.

In der Allgemeinheit kann man sagen, dass die „piqd“ Website sehr übersichtlich und aufgeräumt daher kommt. Ist man schon eingeloggt in den Dienst, warten auf der Hauptseite gleich die abonnierten Themen und die dazugehörigen Artikel. Das gefällt und erspart einem die Mühe, sich die Artikel oder Themen selbst ewig zusammensuchen zu müssen. Jeder einzelne Artikel einer Kategorie, hat am Ende einen Abstimmungsbutton. Mit diesem kann jeder Leser bestimmen, ob er diesen Artikel relevant fand oder nicht. Daraus errechnet sich ein Durchschnittswert, ist dieser hoch, kommen vom gleichen Thema mehr Artikel. Ist er für die Leser weniger relevant, kommen logischerweise weniger ähnliche Artikel. Mit diesem System legt man wirklich sehr viel wert auf die Meinung der Leser und macht so das Angebot wirklich leserorientiert.

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Nun zum eigentlichen Themengebiet: dem Gaming. Hier muss man sich allerdings vom Gedanken verabschieden, dass hier jeden Tag Artikel erscheinen, die Game Releases oder dergleichen enthalten. Auf „piqd“ schaut man hinter die Kulissen und hinterfragt auch kritisch einige Gamekonzepte. So zum Beispiel, warum jeder große Entwickler mittlerweile immer mehr zum Konzept der Open World geht und kleine Indie Entwickler eher zu kleinen Welten. Der Grund liegt beim ersten Blick sichtlich auf der Hand, ein kleiner Indie Entwickler kann niemals die Personalkapazitäten eines RIESEN Studios alá Ubisoft oder Electronic Arts aufweisen. Doch auf dem zweiten Blick sieht man auch, warum man sich eher in kleinen Welten bewegt, so kann ein Indie Entwickler eine grandiose Geschichte erzählen die in einer Open World vielleicht gar nicht funktionieren würde. Oder sich von Anfang an auf andere Dinge im Spiel konzentrieren kann. Man legt somit ganz einfach andere Schwerpunkte als Tripple A Entwickler. Solche Unterschiede werden auf „piqd“ angesprochen und diskutiert.

Natürlich schweife ich gerade ab, dennoch jeder Leser der das oder ähnlich interessante Artikel auf „piqd“ liest, kann sich ein eigenes Bild von diesen Themen machen. Und natürlich bietet man auf der Website ebenfalls die Möglichkeit, eben jene Themen zu diskutieren. Ich persönlich finde die Artikel aus dem Games Bereich absolut lesenswert, sie bieten einfach eine andere Sichtweise, die man selbst vorher vielleicht gar nicht hatte. Es gibt auf „piqd“ so breit gefächerte Meinungen und Ansichten, dass es wirklich interessant ist, diese zu lesen und zu kommentieren.

Wie anfangs erwähnt, gibt es neben einem kostenlosen Service auch ein Abo Modell. Das mag nicht jedem gefallen. Auch ich war am Anfang nicht unbedingt begeistert von diesen Abos. Als ich mich jedoch in die verschiedenen Themen eingelesen habe, sehe ich das Abo Modell allerdings nicht mehr so kritisch. Man muss sich einfach bewusst sein, dass sämtliche Artikel egal, von welcher Kategorie, handverlesen sind. Dabei auch professionell recherchiert und aufgearbeitet. So etwas macht natürlich auch eine Heidenarbeit.

Der kostenlose Service bietet einem durchaus Zugang zu einigen Artikeln, allerdings muss man auf die personalisierte Homepage verzichten. Auch der Newsletter ist im Gegensatz zum kostenpflichtigen Gegenstück, weniger umfangreich. Das kostengünstige Modell erhält man schon für drei Euro im Monat, das Jahresabo gibt es aktuell für dreißig und das lebenslange Abo kommt mit stolzen, knapp dreihundert Euro daher.

Natürlich muss jeder für sich entscheiden wie und ob er für einen Service wie „piqd“ Geld ausgeben möchte. Ich für mich kann sagen, dass drei Euro pro Monat wirklich gerechtfertigt sind. Wenn man dort regelmäßiger Leser ist, kommt man mit dieser kleinen Summe durchaus auf seine Kosten.

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Fazit:

Im Allgemeinen kann man sagen, dass sich „piqd“ an alle richtet, die Wert auf hochwertige und gut recherchierte Themen sowie Artikel legen. Dabei laden sämtliche Artikel zur Diskussion ein und auch die Möglichkeit eigene Artikel im Community-Bereich zu veröffentlichen, ist ein gewaltiger Pluspunkt. Ebenso, dass sich „piqd“ klar von der Medien Konkurrenz mit handverlesenen Artikeln absetzen kann. Ganz kostenlos ist der Service dabei nicht, allerdings finde ich die günstigste Variante, für drei Euro im Monat, mehr als gerechtfertigt und fair. Ich kann die Website wirklich wärmstens empfehlen.

Der Gewinner der lebenslangen Mitgliedschaft im Wert von 299€ lautet: „Agent_Toscal“. Ich gratuliere zum Gewinn und bedanke mich bei allen Lesern.

— Hier geht es direkt zu „piqd“ —

Ich bedanke mich bei „piqd“ für die tolle Erfahrung und die Möglichkeit solch einen tollen Service kennengelernt zuhaben.

Liebe Grüße,

-Euer Ben

*Sämtliche Bilder wurden mir von piqd zur Verfügung gestellt. Ich weise jedoch darauf hin, dass die Verwendung ohne ausdrückliche Erlaubnis des Unternehmens nicht gestattet ist. 


 

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4 Antworten auf “Meinung zu „piqd“/ Update Gewinner der Verlosung”

  1. Individualisierte Online-Magazine/ Zeitungen, da gab es schon einige Versuche oder auch Seiten, die noch laufen. Google hat seinen wohl vor einigen Jahren wieder eingestellt. Wodurch sich Piqd zu unterscheiden scheint und damit wertvoller wird, ist Qualitätssicherung durch unabhängige Kuratierung! Dadurch könnte dieser News-Filter meiner Idealvorstellung schon sehr nahe kommen. Ich werde auf jeden Fall die Sache testen. Der Beitrag von 3€/ Mo. ist sehr tragbar für das Angebot. Man kann nur hoffen, dass es nicht nur einen „Startpreis“ darstellt.

    Vielen Dank für den Hinweis

    Rudolf Angeli

    Gefällt 1 Person

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