Filme

Filmkritik: The Cloverfield Paradox

Liebe Leser,

damit hätte gestern Nacht wohl niemand gerechnet. In der Halbzeit des Superbowl Spiels wurde ein Trailer zum neuen „Cloverfield“ Film gezeigt. Doch damit war es nicht getan. Denn nur wenige Minuten später, war der Film, der genauer gesagt „The Cloverfield Paradox“ heißt, auf Netflix verfügbar. Eigentlich sollte der Film Mitte April in die Kinos kommen. Wie es scheint hat sich Netflix wohl die exklusiven Rechte gesichert. Grund genug für mich, mir „The Cloverfield Paradox“ heute zu Gemüte zu führen.

Story:

An Bord einer internationalen Raumstation soll ein Experiment mit einem Hadron-Teilchenbeschleuniger der Schlüssel zur Energieversorgung der Zukunft sein. Doch es kommt zu einem Zwischenfall und plötzlich scheint die Erde verschwunden zu sein. Dafür taucht die geheimnisvolle Jensen auf, außerdem ereignen sich mysteriöse Vorkommnisse. Wie sich herausstellt, ist die Raumstation in einer alternativen Realität gelandet und befindet sich nun auf der anderen Seite der Sonne. Während der Wahnsinn von einigen Besatzungsmitgliedern Besitz ergreift, versuchen die übrigen, den Weg nach Hause zu finden. Jensen gewinnt das Vertrauen von Ava Hamilton und überzeugt sie, mit einer Kapsel zur alternativen Erde zu fliegen, auf der ihre Familie noch am Leben ist. Währenddessen setzt sie alles daran, die übrigen Crewmitglieder von der Heimkehr abzubringen, denn durch den Dimensionsübergang ist die Raumstation in ihrer Welt zerstört worden und die Erde steht durch den Energiemangel kurz vor dem Kollaps. Im letzten Moment fasst Ava den Entschluss, mit ihrer Mannschaft zurückzukehren. Sie überwältigt Jensen und gemeinsam mit Schmidt schafft sie es tatsächlich, den Sprung in die andere Richtung zu vollziehen. Doch die Erde, die sie erwartet, ist nicht mehr dieselbe, denn in ihrer Abwesenheit sind dort gewaltige Monster unbekannten Ursprungs gelandet. -offizielle Filmbeschreibung-

Der Film wirkt gerade am Anfang recht überladen und verwirrt auch teilweise. Erst nach und nach gelingt es Cloverfield Licht ins Dunkel zu bringen. Dabei wird in einigen Szenen auch auf den ersten „Cloverfield“ Film Bezug genommen. Bekannterweise wird dort die Stadt New York von einem unbekannten Monster verwüstet. Auf der Raumstation, die sich durch den Zwischenfall inzwischen in einer anderen Zeitlinie befindet, ereignen sich derweil seltsame Vorkommnisse und die Crew beginnt allmählich durchzudrehen. Dabei müssen sie einen Weg suchen in ihre Zeit zurückzukehren. Nett gemacht: Immer wieder wechselt das Geschehen dabei zwischen Raumstation und Erde, wo das Monster aus dem ersten Teil, sein Unwesen treibt. Dabei sollte auch erwähnt werden, dass „The Cloverfield Paradox“ wieder mal mit einem gewaltigen Cliffhanger zu Ende geht.

Die Schauspieler liefern alle einen guten Job ab, wirklich namenhafte Schauspieler sind, bis auf Daniel Brühl, nicht dabei. Leider bleiben die dargestellten Charaktere unterm Strich viel zu blass.

Positiv hervorzuheben sind der gelungene Soundtrack und die Effekte, die sich wirklich sehen lassen können.

Fazit:

Wie immer ist „The Cloverfield Paradox“ ein Film, den man womöglich besser zweimal ansehen sollte, um alles oder besser zu verstehen. So ging es mir beim ersten Teil schon. Insgesamt ist es aber ein sehenswerter Scifi Film, den Cloverfield Fans auf jeden Fall sehen sollten.

3/5 Punkten.

Euer Ben

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s