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Filmkritik: Jumanji- Willkommen im Dschungel

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Liebe Leser,

ich gehöre zu den Leuten, die Jumanji aus dem Jahre 1995, extrem gut fanden. Einer der besten Filme, die ich damals in meinen Kindheitstagen gesehen habe. Jetzt 22 Jahre später, kommt die Fortsetzung. Ehrlich gesagt habe ich vorher keinen einzigen Trailer gesehen und mich auch sonst nicht mit dem zweiten Teil beschäftigt. Was soll ich also sagen? War ganz gut so, lautet die Antwort. Für mich persönlich, kein besonderes Highlight.

Kurz zum Plot: Eine Gruppe von vier Schülern wird in das mysteriöse Spiel Jumanji „gezogen“. Dort sollen sie einen Kristall wieder an Ort und Stelle schaffen, wo er hingehört. Die Story kennt man so schon aus besseren Indiana Jones Teilen, also Außergewöhnliches sollte man hier nicht erwarten. Damals war Jumanji noch ein Brettspiel. Heute natürlich ein Videospiel. Selbst dieses Uraltspiel, scheint mit der Zeit zugehen. So ganz Sinn ergibt das natürlich nicht, aber weiter im Text. Urplötzlich finden sich die vier in einem Dschungel wieder, wo sie fort an, um ihre drei Leben rennen, kämpfen und sogar tanzen. Den Film aufzuziehen wie ein Videospiel, wirkt plump und ideenlos. Zumal jeder virtuelle Tod so sinnlos und planlos inszeniert wird, dass man sich als Zuschauer nur fragen kann, was das soll. Einen Bösewicht gibts auch wieder, der genauso steif spielt wie ein Sack Reis. Überhaupt ist die Leistung der Schauspieler nicht oscarverdächtig. So mancher namenhafte Schauspieler in diesem Film, hat schon besser gespielt.

Special Effects und Filmmusik gehen in Ordnung, tanzen aber auch nicht sonderlich aus der Reihe. Einheitsbrei. Die Lauflänge von knapp zwei Stunden, ist mir persönlich einfach für sinnloses Geplänkel zu lang.

Es war für mich eine Qual den Film bis zum Schluss anzuschauen. Genau dreimal! war ich schon dabei den Film abzubrechen. Doch ich sagte mir, „vielleicht wird er besser“. Doch jede Minute die voranschritt, wurde ich nur noch mehr enttäuscht. Ideenlos und plump umgesetzt, ist er keine würdige Fortsetzung zum ersten Teil. Meiner Meinung nach hätte dieser Film nicht sein müssen. Aber die Profitgier der Hollywoodstudios war mal wieder größer.

Euer Ben

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5 Kommentare zu „Filmkritik: Jumanji- Willkommen im Dschungel

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